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19.07.2018
Abschluss Geschäftsjahr: Sehr positive Entwicklung
 

 


Klinikum Landkreis Tuttlingen schreibt schwarze Zahlen

Das Klinikum Landkreis Tuttlingen hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Überschuss abgeschlossen und präsentiert das beste Jahresergebnis seit 17 Jahren.

Das Klinikum Landkreis Tuttlingen blickt auf ein ereignisreiches, arbeitsintensives und erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Rund 16.000 stationäre und 28.000 ambulante Patienten wurden in den Gesundheitszentren in Tuttlingen und Spaichingen im vergangenen Jahr behandelt. Trotz eines insgesamt schwierigen Wettbewerbsumfeldes und immer komplexer werdenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte sich das Klinikum Landkreis Tuttlingen im Geschäftsjahr 2017 sehr erfolgreich behaupten.

Im Jahr 2016 vollzog das Klinikum die wirtschaftliche Trendwende und setzte seine positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 fort. Das Klinikum erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 das beste Jahresergebnis seit dem Jahr 2000 und hat die vorgegebenen Ziele seines Eigentümers weit übertroffen: Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 43 TEUR ab.

Auch die medizinischen Leistungen des MVZ, unter dessen Dach fünf Praxen in den Städten Spaichingen und Trossingen vereint sind, werden nach wie vor sehr stark nachgefragt. Das Jahresergebnis fällt für das Geschäftsjahr 2017 mit einem moderaten Betriebsverlust von rund 55 TEUR ebenfalls deutlich besser aus als veranschlagt.

Aufsichtsrat und Geschäftsführung freuen sich über die sehr positive Entwicklung des Klinikums und des MVZ. „Die Arbeit aller Beteiligten hat sich gelohnt: Das Klinikum und unser MVZ sind medizinisch, pflegerisch und auch wirtschaftlich auf einem guten Kurs“ zeigt sich Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Bär zufrieden. „Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums und des MVZ, die diesen Weg durch ihre tägliche Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz erst ermöglicht haben“, unterstreicht Landrat Bär.

 „2017 war ein sehr gutes Jahr für uns“, so Geschäftsführer Sascha Sartor. „Es freut mich sehr, dass unsere Maßnahmen zur wirtschaftlichen Konsolidierung greifen. Damit ist uns allen ein sehr wichtiger Schritt gelungen.“

„Wirtschaftliche Unabhängigkeit schafft die Voraussetzung, um auch in Zukunft weiter in Infrastruktur, Ausstattung und Personal zu investieren und die Gesundheitsversorgung im Landkreis Tuttlingen nachhaltig zu sichern“, so Geschäftsführer Sartor weiter. 

Das Klinikum investiert kontinuierlich hohe Millionenbeträge, um eine gute Versorgung für die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Tuttlingen und der gesamten angrenzenden Region zu gewährleisten. Eine aktuelle Maßnahme ist die Generalsanierung des Gebäudetraktes C für gut  20 Mio. Euro. Die Infrastruktur für die Patientinnen und Patienten der Internistischen Fachabteilung sowie der Geburtshilfe wird im Rahmen dieser Maßnahme signifikant verbessert und das Gebäude generalsaniert.

Neben der Wirtschaftlichkeit und Investitionen in moderne Gebäude sowie Ausstattung steht die zukunftsfähige Medizin und Pflege im Mittelpunkt der Bestrebungen. So wurde die hohe Qualität der medizinischen Versorgung allein im Jahr 2018 bereits viermal bestätigt: Das Klinikum hat die Re-Zertifizierungen Akutschmerztherapie und Babyfreundliche Geburtsklinik sowie das Überwachungsaudit für das zertifizierte Brustkrebszentrum und das Endoprothetikzentrum mit Auszeichnung bestanden.

Ein wichtiger Baustein der Unternehmensphilosophie des Klinikums ist eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik für die Beschäftigten. Um seine Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu steigern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, wird aktuell in den Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung investiert. Das Gebäude der Kindertagesstätte wird erweitert, um Raum für eine Kindergartengruppe zu schaffen. Für sein Engagement wurde das Klinikum Landkreis Tuttlingen dieses Jahr von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet.

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