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02.08.2018
Rezertifizierung als Lokales Traumazentrum
 

 


Optimale Versorgung von Schwerverletzten

Auch im Ausnahmefall in fachkundigen Händen: Schwer- und Schwerstverletzte werden im Klinikum Landkreis Tuttlingen mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Qualität versorgt. Das bescheinigt die erfolgreiche Re-Zertifizierung als „Lokales Traumazentrum“.

Traumazentren sind spezielle Einrichtungen, welche neben ihrer hohen fachlichen Kompetenz über besondere personelle, strukturelle und apparative Ressourcen für die Schwerverletzten-versorgung verfügen. Die Versorgung der schwerverletzten Patienten erfolgt im Klinikum nach strengen Richtlinien: Festgelegte, standardisierte Abläufe regeln die enge und schnelle Zusammenarbeit zwischen Notärzten, Rettungsleitstellen und Klinik.

Zentrumskoordinator Dr. Ekhard Stegmann, Oberarzt an der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum, betont: „Die Zertifizierung bestätigt, dass die Organisation und der Umgang mit schwerverletzten Patienten vom Unfallort, über die Notaufnahme bis in den OP den hohen Qualitätsanforderungen entspricht. Das ist der Verdienst der guten Arbeit aller Beteiligten.“

Im Klinikum werden Schwerverletzte federführend durch die Ärzte und Mitarbeiter des Pflegedienstes in der Notaufnahme, der Unfallchirurgie, der Allgemeinchirurgie und der Anästhesie betreut.

Die Auditorin Verena Ettig-Röhrl zeigte sich am Tag der Zertifizierung von der Möglichkeit der „Notdekontamination“ im Klinikum besonders beeindruckt. Seit diesem Jahr steht eine spezielle Vorrichtung bereit, um im Notfall – z.B. nach einem Unfall in einem Industrieunternehmen – Menschen von Giftstoffen reinigen zu können. Aber nicht nur diese Neuerung trug zum sehr guten Gesamteindruck des Traumazentrums bei. Die bauliche Infrastruktur der Zentralen Notaufnahme hat sich seit der letzten Zertifizierung weiter verbessert: So ist etwa eine Liegendanfahrt für den Rettungsdienst mit direkter Anbindung zum Schockraum geschaffen worden. Auch die digitale Ausstattung ist auf dem neuesten Stand: Ein computergesteuertes System („rescue track“) vernetzt alle am Einsatz beteiligten Rettungskräfte und erleichtert somit die Organisation durch präziser kommunizierte Eintreffzeiten und zeitgleiche Information an alle Beteiligten.

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