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Kompetenzzentren
Schmerzmanagement
 

 


Um einen Er­folg in der in­di­vi­du­ell für Sie ab­ge­stimm­ten Schmerz­the­ra­pie zu er­rei­chen, soll­ten Sie die Schmerz­me­di­ka­men­te in der Weise ein­neh­men, wie es Ihnen von uns mit­ge­teilt wird. Be­steht eine Un­ver­träg­lich­keit oder gar eine All­er­gie Ih­rer­seits gegen ein Me­di­ka­ment, tei­len Sie uns dies un­be­dingt mit! So kön­nen un­nö­ti­ge Kom­pli­ka­tio­nen ver­mie­den wer­den.
Eine re­gel­mä­ßi­ge Ein­nah­me der Me­di­ka­men­te ist Vor­aus­set­zung für eine si­che­re und er­folg­rei­che Schmerz­the­ra­pie. Soll­ten Sie Sorge haben, dass Sie die Me­di­ka­men­te nicht gut ver­tra­gen, dann in­for­mie­ren Sie uns. Es ist wich­tig, so früh wie mög­lich eine Schmerzthe­ra­pie zu be­gin­nen, damit Ihre Schmer­zen sich nicht ver­stär­ken und Ihre Ge­sund­heit schä­di­gen.
Zu­sätz­lich zur me­di­ka­men­tö­sen The­ra­pie wer­den wir Sie über wei­te­re Me­tho­den in­for­mie­ren, die Schmer­zen ver­rin­gern kön­nen, z.B. Atem­übun­gen und spe­zi­el­le La­ge­rungs­for­men oder Kältethe­ra­pie. Wenn Sie Fra­gen haben oder sich nicht aus­rei­chend in­for­miert füh­len, spre­chen Sie uns bitte an.

Den­ken Sie daran: Wir sind je­der­zeit für Sie da!

KEINE ANGST VOR SCHMERZEN

Für viele Men­schen ist ein Kran­ken­haus­auf­ent­halt mit der Sorge um star­ke Schmer­zen ver­bun­den. Schmer­zen kön­nen zum Bei­spiel durch Ver­let­zun­gen, Ope­ra­tio­nen oder im Rah­men vie­ler Er­kran­kun­gen auf­tre­ten. Star­ke oder gar un­er­träg­li­che Schmer­zen müs­sen aber nicht sein. Dank mo­der­ner Be­hand­lungs­mög­lich­kei­ten, die wir, Ihr pfle­ge­ri­sches und ärzt­li­ches Per­so­nal Ihnen gerne er­läu­tern wer­den, kön­nen Schmer­zen auf ein er­träg­li­ches Maß re­du­ziert wer­den. Sie soll­ten also Schmer­zen nicht aus­hal­ten, son­dern sich so früh wie mög­lich bei uns mel­den! Somit haben wir die Mög­lich­keit, Ihre Schmer­zen zu lin­dern. Schmer­zen kön­nen z.B. Ihre Be­we­gung, At­mung, Kon­zen­tra­ti­on und Mo­ti­va­ti­on zur Be­hand­lung ein­schrän­ken. Eine wirk­sa­me Schmerz­the­ra­pie ist des­halb ein wich­ti­ger Bei­trag zur ra­schen Ge­ne­sung. Unser Be­hand­lungs­team aus Pfle­gen­den, Phy­sio­the­ra­peu­ten und Ärz­ten möch­te Ihnen un­nö­ti­ges Lei­den er­spa­ren. Des­halb wer­den wir eine auf Ihre Be­dürf­nis­se und Krank­heit ab­ge­stimm­te Schmerz­the­ra­pie durch­füh­ren.

Bestimmung der Schmerzstärke

Um Ihre Schmer­zen auf ein Mi­ni­mum zu re­du­zie­ren, bit­ten wir um Ihre ak­ti­ve Mit­hil­fe. Im Ta­ges­ver­lauf wer­den Sie vom Pfle­ge­per­so­nal nach Ihrer Schmer­zin­ten­si­tät in Ruhe und in Be­we­gung ge­fragt. Diese er­mit­teln wir an­hand einer Schmerz­ska­la/eines Li­ne­als.

Sie stel­len das Li­ne­al mit der Skala von 0 bis 10 so ein, dass es Ihre Schmer­zin­ten­si­tät wie­der­gibt. Auf die­ser Skala be­deu­tet:

  • 0: kein Schmerz
  • 1-3: ge­rin­ger Schmerz
  • 4-6: mit­tel­star­ker Schmerz
  • 7-8: star­ker Schmerz
  • 9-10: über­mä­ßi­ger Schmerz

Auf der Rück­sei­te kön­nen Sie noch­mals kon­trol­lie­ren, ob die Zah­len­an­ga­be Ihrer Emp­fin­dung ent­spricht.
Die­sen Wert do­ku­men­tie­ren wir in Ihrer Pa­ti­enten­ak­te. So haben Ihre be­treu­en­den Ärzte und The­ra­peu­ten einen schnel­len Über­blick über Ihren Schmerz­ver­lauf und kön­nen die für Sie best­mög­li­che The­ra­pie ge­währ­leis­ten. Soll­ten Sie zum Ge­brauch die­ser Schmerz­ska­la Fra­gen haben, steht Ihnen Ihr Pfle­ge­team gerne zur Ver­fü­gung.

Meldung der Schmerzen an Pflegekräfte

Auch wenn es viel­leicht nicht immer mög­lich sein wird, Ihnen Ihre Schmer­zen voll­stän­dig zu neh­men, ist es doch unser Ziel, star­ke und stärks­te Schmerz­zu­stän­de zu ver­mei­den.
Wir möch­ten Sie des­halb bit­ten sich zu mel­den, wenn Sie Schmer­zen haben. Nur so ist es uns mög­lich, in­di­vi­du­ell auf Ihre Schmer­zen zu re­agie­ren und Ihnen zu hel­fen.
Un­se­rem Kli­ni­kum ist es ein gro­ßes An­lie­gen, Ihren Kran­ken­haus­auf­ent­halt mög­lichst schmerz­frei zu ge­stal­ten.