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Klinik für Konservative Orthopädie und orthopädische Schmerztherapie
 

 


Physikalische Therapie

Schwerpunkt der Klinik für Konservative Orthopädie und orthopädische Schmerztherapie ist die Behandlung chronischer, ambulant therapiebeständiger Schmerzen des Bewegungsapparates nach ambulant abgeschlossener Diagnostik. Hierbei nutzen wir die vielfältigen Möglichkeiten der konservativen Orthopädie, angefangen bei Medikamenten oder Infiltrationen, Neuraltherapie, Psychotherapie, Physiotherapie teilweise mit manuellen oder osteopathischen Techniken, Bewegungstherapie, Entspannungstechniken, Stosswellentherapie, Kinesiotape oder Akupunktur. 

Das Team der Klinik für Konservative Orthopädie und orthopädische Schmerztherapie besteht aus Ärzten der Fachbereiche Orthopädie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Anästhesie sowie spezielle Schmerztherapie, psychologische Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Pflegepersonal und medizinischen Fachangestellten.

Ziel der Behandlung ist immer die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Eine Schmerzreduktion um jeden Preis (Nebenwirkungen) wird nicht angestrebt.

Betreuung fremdsprachiger Patienten

Eine Schmerztherapie bei nicht deutschsprachigen Patienten ist aufgrund der begrenzten Kommunikation mit dem Arzt erschwert. Wir bieten die Möglichkeit der Vorstellung bei Dr. Nikolaev, dem leitenden Oberarzt, mit seinen guten Kenntnissen der russischen Sprache an. Weitere Sprachkenntnisse der behandelnden Ärzte sind Englisch, Französisch, Bulgarisch, Serbokroatisch. Bitte geben Sie sprachliche Besonderheiten bei Anmeldung an, damit wir Ihnen einen Termin beim entsprechenden Arzt machen können. Bei den anderen Fremdsprachen sollte zur Verständigung eine übersetzende Vertrauensperson mitgebracht werden. Eine fremdsprachige Vorstellung ist teilweise nur mit Einweisung möglich, klären Sie dies bitte im Rahmen der Terminvereinbarung.

Eine Behandlungsbesonderheit ist die stationäre Behandlung russischsprechender Patienten. Bringen Sie bitte zum Vorgespräch einen übersetzenden Angehörigen mit. Am Aufnahmetag sollte dieser dann bitte den ganzen Tag dabei bleiben. Der leitende OA Dr. Nikolaev und ein Teil des Pflegeteams sprechen russisch und gewähren so eine hinreichende Kommunikation für die weitere Behandlung. Bitte geben Sie dies bei Voranmeldung an.

Особенностью является стационарное лечение русскоговорящих пациентов. Пожалуйста приходите на предварительный осмотр в сопровождении доверенного лица которое может помочь Вам с переводом на немецкий язык. Желательно чтобы в день поступления в стационар Ваше доверенное лицо сопровождало Вас в течении всего дня. Доктор Николев и часть медицинского персонала говорят на русском языке и обеспечат достаточное  для дальнейшего лечения общение. Пожалуйста укажите необходимость перевода при первичном контакте.

 


 
 


Leistungssprektrum

  1. Konservative Orthopädie und orthopädische Schmerztherapie

Der Schwerpunkt der Klinik für Konservative Orthopädie und orthopädische Schmerztherapie liegt in der intensiven, stationären Behandlung von Patienten mit Schmerzen am Bewegungsapparat, bei denen die ambulanten Therapiemaßnahmen keine Besserung erreichen konnten. Hierbei wird ausschließlich mit nichtoperativen Verfahren gearbeitet.

D.h. wir greifen auf eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten zurück. Diese sind:

 

  • Spezielle Pharmakotherapie
  • Infiltrationstherapie
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • TENS Therapie
  • Radiale und fokussierte Stosswellentherapie
  • Psychotherapie
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Kinesiotape
  • Aromatherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Physiotherapie mit verschiedenen Schwerpunkten
  • Physikalische Medizin
  • Ergotherapie
  • Manuelle Therapie/Osteopathie
  • Komplexe CRPS Therapie
  • Nordic Walking

 

Es besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Gesundheitszentrums Tuttlingen. Bei internistisch bedingten Problemen, stehen uns die Kollegen der Medizinischen Klinik Spaichingen zur Verfügung.

  1. Ambulante Schmerztherapie des Bewegungsapparates

Wir haben die Möglichkeit der ambulant-begleitenden Mitbehandlung chronischer Schmerzen des Bewegungsapparates. Hierbei stehen wir dem Erstbehandler (Niedergelassener Arzt) beratend und begleitend zur Seite. Dies erfolgt im Rahmen der KV-Ermächtigungssprechstunde „Spezielle Schmerztherapie“ von Dr. Schuler. Sie benötigen hierfür eine Überweisung mit „Schmerztherapie Dr. Schuler“ und müssen telefonisch unter 07424/950 4280 einen Termin vereinbaren. Behandlungen werden nur nach Terminierung durchgeführt. Zur Behandlung nicht-deutschsprachiger Patienten sollte bitte ein übersetzender Angehöriger anbei sein. Dieses Angebot richtet sich an fortgeschritten behandelte Patienten.

Im Rahmen der Vorstellung erfolgt entweder die ambulante Intensivierung der Behandlung oder Indikationsstellung zur multimodalen stationären Behandlung.

Sollten Sie Selbstzahler sein, ist eine Terminvereinbarung unter 07424/950 4280 und unter dieser Angabe möglich. Die Privatsprechstunde wird bedarfsweise orthopädisch oder schmerztherapeutisch abgehalten.

Die Behandlung erfolgt nach dem Bio-Psycho-Sozialen Modell: Das bedeutet, der Schmerz soll in seiner Gänze verstanden und behandelt werden. Ziel ist die Limitierung des Schmerzempfindens bzw. das Erlernen im Umgang mit den verbleibenden Beschwerden.

Bitte bringen Sie zur Erstvorstellung alle wichtigen Unterlagen (Krankenhausbericht, Rehaberichte, Radiologieberichte) mit, und lassen Sie sich bitte einen aktuellen Medikamentenplan von der Hausarztpraxis geben, um diesen vorlegen zu können.

  1. Stationäre Therapie

Unsere Behandlung erstreckt sich auf Patienten mit chronischem Schmerz, welcher länger als drei bis sechs Monate besteht, bei denen die ambulante Therapie nicht erfolgreich war. Hier besteht die Möglichkeit zu einer befristeten Intensivierung der Therapie der chronischen Schmerzen. Sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt die Behandlungsnotwendigkeit  sehen, bitten wir Sie, mit unserem Sekretariat einen ambulanten Termin vorab zu vereinbaren. Bitte bringen Sie zu diesem Termin einen Überweisungsschein „spezielle Schmerztherapie Dr. Schuler“  von ihrem behandelnden Arzt sowie alle medizinischen Befunde -insbesondere die aktuellste orthopädische Bildgebung und die Medikamentenliste – mit. Da die stationäre Behandlungsbedürftigkeit an viele Faktoren gekoppelt ist, muss diese vom Arzt geprüft werden, ggf. muss die ambulante Behandlung intensiviert werden.

Entsprechend dem Bio-psycho-sozialem Schmerzmodell hat die Behandlung verschiedene Behandlungsebenen. Dabei spielt die Aktivität (unter Begleitung) eine wichtige Rolle. Wesentliche Säulen der Behandlung sind die diversen Formen der Bewegungstherapie, psychologischen Therapie, medikamentöser und nichtmedikamentöser Schmerztherapie, soweit möglich und notwendig der sozialen Beratung. Der Zeitraum der Behandlung erstreckt sich in der Regel über 12-14 Tage.

Unser Aufenthaltszimmer ist für Sie ausgestattet mit einem Fernseher, Dart, Tischkicker und gebührenpflichtigem WLAN.

In unserem Team werden Sie ausschliesslich von langjährigen Fachärzten betreut. Der derzeitige reguläre Betreuungsschlüssel beträgt ca. 1 Facharzt auf 5 Patienten! Eine solch hohe Behandlungsqualität und Betreuungsintensität ist unseres Erachtens für eine qualifizierte Schmerztherapie unerlässlich. Aufgrund der hohen Bedeutung der Kommunikation zwischen Patient und Arzt sind alle Ärzte deutschsprachig.

    1. Akutschmerztherapie

    Eine Akutschmerztherapie wird nicht planmäßig angeboten. Bei unerträglichen, neu aufgetretenen Schmerzen stellen Sie sich bitte in der Notaufnahme Tuttlingen vor.

    1. Behandlung

    Im Rah­men der täg­li­chen, mor­gend­li­chen Vi­si­te wird der täg­li­che Be­hand­lungs­plan ta­gesin­di­vi­du­ell angepasst. Über den Tag ver­teilt, fin­den die Be­hand­lun­gen statt. Für die Ru­he­zei­ten wurde ein Auf­ent­halts­raum ge­schaf­fen, in dem alle Pa­ti­en­ten ge­mein­sam zu Mit­tag essen kön­nen sowie Ihre freie Zeit bei­spiels­wei­se mit Dart oder Tisch­ki­cker spie­len ver­brin­gen können.

    Bei der Ent­las­sung er­hal­ten Sie einen Arzt­be­richt für Ihren be­han­deln­den Arzt sowie Ihre ge­än­der­te Me­di­ka­ti­on bis zum nächs­ten Werk­tag.

    1. Ärztliche Zweitmeinung

    Sie haben durch Ihren behandelnden Arzt die Indikation zur operativen Versorgung im Bereich des Bewegungsapparates (z.B. Wirbelsäulenoperationen, Prothesen), sind sich aber über Notwendigkeit oder Alternativen nicht im Klaren?

    Wir bieten die Möglichkeit, im Rahmen unserer ambulanten Sprechstunde, die Problematik zu erörtern und verschiedene Behandlungsoptionen mit Ihnen durchzugehen. Wir benötigen hierfür eine Überweisung zu „Dr. Schuler, spezielle Schmerztherapie“. Als Überweisungsgrund: „Zweitmeinung zur OP erbeten“.

    Wichtig ist, alle Berichte und Befunde des betreffenden Gelenkes mitzubringen, damit eine Beurteilung vorgenommen werden kann. Auch über die geplante Operation sollte ein Arztbrief nach Möglichkeit vorliegen.

    1. Ärztliche Weiterbildung

    Es besteht die Weiterbildungsermächtigung für das Fach „Orthopädie und Unfallchirurgie“ von 12 Monaten. Bewerbungen können direkt an die Personalabteilung gesendet werden:

    bewerbung@klinikum-tut.de

    1. Multimodale stationäre Schmerztherapie oder Rehabilitation

    Der Unterschied zwischen einer multimodalen, stationären Schmerztherapie und einer Rehabilitation ist durch die Sozialgesetzgebung klar geregelt:

    Rehabilitation

    Ziel ist es, eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu lindern. Hierfür wird unter ärztlicher Verantwortung mit Heilmitteln und anderen geeigneten Hilfen gearbeitet. Jeder Versicherte kann einen entsprechenden Antrag bei seiner Krankenkasse stellen. Diese ist verpflichtet, den zuständigen Kostenträger zu ermitteln, welcher dann die weitere Bearbeitung vornimmt.

    Multimodale, stationäre Schmerztherapie

    Ziel ist es, eine Erkrankung (in diesem Falle die Schmerzkrankheit) zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsschmerzen zu lindern. Notwendig hierfür ist eine ständige medizinisch-ärztliche Leitung, ausreichende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, jederzeit verfügbares ärztliches, Pflege-, Funktions- und medizinisches Personal. Die Indikation hierfür kann jeder niedergelassene oder ermächtigte Arzt stellen, diese muss jedoch vom Krankenhausarzt auf die Behandlungsnotwendigkeit geprüft werden. Bei Bestätigung der Notwendigkeit ist die Leistung von der Krankenkasse zu übernehmen, es bedarf keines gesonderten Antrages.

    Mitgliedschaften in medizinischen Fachgesellschaften

    1. Dr. Frank Schuler

    • Deutsche Schmerzgesellschaft (DGSS)
    • Deutsche Gesellschaft für manuelle Medizin (MWE)
    • Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)
    1. Dr. Daniel Nikolaev

    • DGOU, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie
    1. Dr. André Glod

    • Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Initiative Chronische Wunde (ICW) e.V.
    • European Wound Management Association (EWMA)
    • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG)
    • Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC)
    • Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL)
    • Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL)
    • Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA
     


    Kontakt

    Chefarzt
    Herr Dr. Frank Schuler


    Ro­bert-Koch-Str. 31
    78549 Spaichin­gen

     

    Anmeldung und Information
    Sekretariat Frau Weniger
    Tel. 07424/950 - 4280

    Fax: 07424/950 - 4284

    E-Mail: konsek@klinikum-tut.de

     

    Termine nach Vereinbarung

    Das Team

    Chefarzt Dr. Frank Schuler

    • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

    • spezielle Schmerztherapie

    • Manuelle Medizin

    • Notfallmedizin

     

    Leitender Oberarzt Dr. Daniel Nikolaev

    • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

    • Notfallmedizin
     

    Facharzt Dr. André Glod

    • Facharzt für Chirurgie
    • Facharzt für Gefäßchirurgie
    • Notfallmedizin
    • Wundexperte (ICW)
    • Lymphologie
     

    Dipl.-Psych. Sofija Bergmann

    • Psychologische Psychotherapeutin

     

    Ute Weniger, Chefarztsekretariat