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Für Patienten und Besucher
Patientensicherheit
 

 


 

Jedes Kran­ken­haus be­steht aus kom­ple­xen Struk­tu­ren, in denen viele ver­schie­de­ne Menschen am Hei­lungs­pro­zess des Pa­ti­en­ten be­tei­ligt sind. In die­sen un­ter­schied­li­chen Ar­beits-ab­läu­fen kön­nen Un­si­cher­hei­ten und Feh­ler ent­ste­hen.

Um aus den ge­mach­ten Feh­lern oder kri­ti­schen Er­eig­nis­sen zu ler­nen, hat das Kli­ni­kum Land­kreis Tutt­lin­gen nach den Vor­ga­ben des Ak­ti­ons­bünd­nis Pa­ti­en­ten­si­cher­heit e.V. be­reits Stra­te­gi­en zur Ver­mei­dung von un­er­wünsch­ten Er­eig­nis­sen ein­ge­führt. Diese sol­len dazu bei­tra­gen, Schwach­stel­len auf­zu­de­cken, un­si­che­re Ar­beits­pro­zes­se zu ver­bes­sern und insge­samt die Pa­ti­en­ten­si­cher­heit zu er­hö­hen.

Hier­zu zäh­len:

  • Die Ein­füh­rung des Cri­ti­cal In­ci­dent Re­porting Sys­tems
  • Die Ein­füh­rung des Pa­ti­en­ten­arm­bands

  1. Critical Incident Reporting System (CIRS)

Das Critical Incident Reporting System (CIRS) ist ein wichtiges Instrument zur Fehlervermeidung. CIRS ist eine sehr wichtige Voraussetzung für ein effektives Risikomanagement als Teil des Qualitätsmanagements im Krankenhaus. Hierbei können alle Mitarbeiter des Klinikums freiwillig und anonym Bericht über positive Ereignisse und Geschehnisse, die in Zukunft vermieden werden sollen, erstatten. Die Anonymität verhilft dazu, dass Mitarbeiter auch diejenigen Fehler melden, bei denen sie selbst mit Konsequenzen fürchten müssten. Kennt man die Risiken, die Fehler auslösen, lassen sich Fehler vermeiden oder jedenfalls verringern.

Ziel der Einführung von CIRS im Klinikum Landkreis Tuttlingen ist es, die gemeldeten Ereignisse auszuwerten und im Rahmen des Risikomanagements Maßnahmen zur Verbesserung von Handlungsabläufen und somit der Patientensicherheit erarbeiten zu können. Durch CIRS können Schwachstellen rechtzeitig erkannt werden, bevor Fehler entstehen, die die Patientensicherheit gefährden.

CIRS ist international anerkannt, in vielen Ländern praktiziert und wegen seiner fehlervermindernden Wirkungen bewährt.

  1. Patientenarmband

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. in Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, Lö-sungen für eine Verbesserung der Sicherheit in der Patientenversorgung zu erarbeiten. Die Einführung von Patientenidentifikationsarmbändchen ist eine dieser Maßnahmen um der Verwechslung von Patienten bei Operationen, Verabreichung von Medikamenten, Transfusi-onen von Blut oder Blutprodukten oder bei Verlegungen auf eine andere Abteilung vorzu-beugen.

Das Klinikum Landkreis Tuttlingen kommt dieser Empfehlung nach und möchte durch die Einführung von Patientenidentifikationsarmbändchen Ihre Sicherheit verbessern.

Jeder Patient bekommt bei seiner Aufnahme ein ganz persönliches, individuelles Patienten-armband, das Armband enthält folgende Informationen:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Fallnummer bzw. Patientennummer (als Klarschrift und Barcode)

Das Armband besteht aus einem unbedenklichen Kunststoff, es verursacht keine Allergien und ist wasser- und desinfektionsmittelbeständig.

Sollte Ihr Band einmal verschmutzt oder beschädigt sein, informieren Sie bitte Ihre zuständi-ge Pflegekraft, damit wir dieses austauschen können. Wir bitten Sie als Patienten uns bei dem Bemühen um mehr Sicherheit in der Diagnostik und Behandlung zu unterstützen, in dem Sie das Patientenarmband tragen!

 

Ziel dieser Umsetzungen war und ist es, die Patientensicherheit und die Sicherheit
von Prozessen und Abläufen zu gewährleisten und zu verbessern. Der Einsatz hat
sich bisher hervorragend bewährt.