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Qualitätsmanagement
Zertifizierung Brustzentrum
 

 


Brustkrebs ist in der westlichen Welt nach wie vor die häufigste Tumorerkrankung der Frau. Etwa 10% aller Frauen in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, die meisten nach dem 50. Lebensjahr. In Baden-Württemberg ist jährlich mit 6 000 Neuerkrankungen zu rechnen. Ziel verschiedener Maßnahmen (Mammascreening-Programm/Zertifizierung/DMP Brustkrebs) ist die Senkung der Sterblichkeit und die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von Brustkrebspatientinnen. Brustkrebs ist heutzutage in vielen Fällen heilbar - wenn die betroffenen Frauen medizinisch optimal betreut werden.

Eine schwere Erkrankung wie der Brustkrebs bedeuten Lebenskrisen und starke seelische Belastungen, Ängste und Unsicherheit.

In unserem Brustzentrum finden Sie ein qualifiziertes und einfühlsames Behandlungsteam, das Sie unterstützt, wenn Sie Hilfe brauchen. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir ein individuelles Behandlungskonzept zur Krankheitsbewältigung

  1. Eine medizinisch optimale Betreuung in unserem Brustzentrum bedeutet:

  • umfassende Aufklärung und Information
  • modernste Diagnose- und Therapieverfahren
  • Vermeidung unnötiger Operationen
  • partnerschaftliche Beteiligung der Frau bei allen Entscheidungen
  • psychologische Betreuung während der gesamten Behandlung

Unser Team des Brustzentrums ist für Sie da: vor, während und nach der Behandlung! Wir beantworten gerne Ihre Fragen.

  1. Kooperation für qualitative Versorgung

Für die Arbeit im Brustzentrum haben sich Spezialisten aus dem Klinikum Villingen-Schwenningen und dem Klinikum Landkreis Tuttlingen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Mehrere Disziplinen greifen bei der Diagnostik und der Behandlung von Brustkrebs ineinander. In einer wöchentlichen Konferenz wird jeder Befund, die Therapie jeder einzelnen Patientin von den Fachleuten diskutiert und das weitere Vorgehen entschieden. Gynäkologen, Pathologen, Radiologen, Onkologen, Plastische Chirurgen, Krankenpflegekräfte, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter und Seelsorger – viele Spezialisten arbeiten für Ihre Gesundheit im Team zusammen.

  1. Zertifizierung des gemeinsamen Brustzentrums

„Brustzentrum Villingen-Schwenningen/Tuttlingen mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Senologie“ – dieses Gütesiegel ist am 21.7.2004 erstmalig der Frauenklinik Tuttlingen zugesprochen worden. In den Monaten und Wochen zuvor war die Erfüllung der in den fachlichen Anforderungen der beiden Gesellschaften definierten Qualitätskriterien nachgewiesen worden.

Das erarbeitete Gütesiegel mit jährlichem Überwachungsaudit und dreijähriger Rezertifizierung bestätigt, dass Frauen, die sich im Klinikum Tuttlingen dem Problem einer Brustdrüsenerkrankung anvertrauen, nach den modernsten gültigen Richtlinien, Leitlinien und Standards untersucht und behandelt werden. Eine enge und reibungslose Kooperation mit anderen Fachdisziplinen ist dabei eine bestätigte Grundvoraussetzung: Radiodiagnostik inklusive Nuklearmedizin, Pathologie, Strahlentherapie, plastische Chirurgie etc. Personelle und instrumentelle Ressourcen entsprechen in Tuttlingen den vorgegebenen Richtlinien. Im Zentrum aller Maßnahmen steht immer das Wohl der Patientin. Bei gleich bleibender Heilungschance wird ihr heute in der Regel bei organerhaltendem Vorgehen ein verstümmelnder Eingriff erspart.

Für die Frauenklinik Tuttlingen bedeutet die Erteilung des Gütesiegels eine Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit in der Diagnostik und Therapie des Brustdrüsenkrebses. Es ist eine wichtige Grundlage zur Teilnahme am DMP (Disease-Management-Programm) Brustkrebs. Die weibliche Bevölkerung des Landkreises Tuttlingen wird hochqualifiziert heimatnah betreut. Letztlich stellt die regelmäßige Erneuerung des Gütesiegels eine wichtige Maßnahme zur Existenzsicherung des Gesundheitszentrums Tuttlingen dar.

Das zertifizierte Brustzentrum basiert auf einer engen Kooperation des Klinikum Landkreis Tuttlingen und dem Klinikum Villingen-Schwenningen. Zwischen den Kliniken wurde ein Netzwerk eingerichtet, sodass bei medizinischen Fragestellungen ein Austausch vorgenommen werden kann. Wöchentlich trifft sich ein Arbeitskreis, um die weitere Behandlung abzustimmen.