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Guido Wolf informiert sich über Neubau am Klinikum

Über den Stand der Planungen und Umsetzung der künftigen Bauvorhaben am Klinikum hat sich der Landtagsabgeordnete Guido Wolf vergangene Woche vor Ort informiert.

Die beim Besuch von Guido Wolf Beteiligten

Die beim Besuch von Guido Wolf am Klinikum Beteiligten von links: Olga Gibert (stellv. Pflegedirektorin), Stefan Gögler (Architekt), Dr. Karin Schoser (Chefärztin Altersmedizin), Dr. Sebastian Freytag (Geschäftsführer), Dr. Barbara Bahr (Ärztliche Direktorin), Guido Wolf (MdL), Stefan Bär (Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender).

 

Guido Wolf informiert sich über Neubau am Klinikum

 

Das Klinikum Landkreis Tuttlingen wird in den kommenden Jahren den Masterplan zur grundlegenden Sanierung und Erweiterung seiner Gebäude umsetzen und schafft damit die Voraussetzungen für medizinische Angebote auf dem Stand der Zeit. Eine erste Investition in die medizinische Infrastruktur ist ein an die Bestandsgebäude angegliedertes Bettenhaus, das 84 Betten, hauptsächlich für den Schwerpunkt Geriatrie, unterbringen wird – über den Stand der Planungen und Umsetzung hat sich der Landtagsabgeordnete Guido Wolf vergangene Woche vor Ort informiert.

 

Mit großem Interesse verfolgte Wolf die Erläuterungen von Dr. Karin Schoser, Chefärztin der Altersmedizin, die eine steigende Zahl an betagten und hochbetagten, stationär behandlungspflichtigen Patientinnen und Patienten prognostiziert. „Ich freue mich, dass das Klinikum klare Vorstellungen entwickelt hat, wie es seinem Versorgungsauftrag für den Landkreis gerecht werden möchte. Es ist richtig, sich auf die Herausforderungen, die sich aus der demographischen Entwicklung auch in Tuttlingen ergeben, einzustellen. In der Summe ist die vorgesehene Umsetzung des Masterplans auch ein Konjunkturprogramm für Tuttlingen“, so Guido Wolf am Ende des Austausches mit Vertreterinnen und Vertretern der Klinik.

 

Der Bau des Bettenhauses am Klinikstandort Tuttlingen mit drei Pflegegeschossen, einem Technikgeschoss, Außenanlagen und Infrastruktur kostet voraussichtlich rund 60 Millionen Euro. Landrat Stefan Bär betonte die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit dieses und der künftigen Bauvorhaben, bei welchen auf eine Kombination aus Neubau und Sanierung gesetzt wird. „Wir, hierbei spreche ich für den Landkreis, bekennen uns zum Standort, der für die Sicherstellung der regionalen stationären Gesundheitsversorgung unverzichtbar ist. Das Klinikum ist auch als Standortfaktor für die im Landkreis ansässige Wirtschaft wichtig“, so Bär.

 

„Wir benötigen für die Umsetzung unserer Pläne die finanzielle Unterstützung des Landes. Deshalb sind wir dankbar für den guten Austausch mit dem Sozialministerium im Rahmen der bisherigen Planungsprozesse. Es ist bemerkenswert, wie weit der Südwesten Baden-Württembergs schon jetzt in der Planung einer zukunftsfähigen, bedarfsgerechten Versorgungsstruktur gekommen ist“, ergänzt Dr. Sebastian Freytag, Geschäftsführer des Klinikums.

 

Im Neubau sollen die Betten untergebracht werden, welche zuvor in Spaichingen zur Verfügung standen. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen werden am Standort Tuttlingen die stationären Angebote gebündelt, während der Standort Spaichingen zu einem Gesundheitszentrum mit ambulanten und pflegerischen Angeboten entwickelt wird. In Konfiguration und Ausstattung wird der Neubau besonders auf die Pflege älterer Menschen ausgelegt.

 

Der Förderantrag beim Land ist eingereicht. Landrat Stefan Bär und die Beteiligten des Klinikums freuen sich über das Interesse sowie die Zusage Guido Wolfs, das Projekt in Stuttgart zu unterstützen.

 

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