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Hochkarätige Veranstaltung zur Gesundheitspolitik

Mit Dr. Maria-Lena Weiss und Staatssekretär Dr. Georg Kippels besuchen zwei einflussreiche Gesundheitspolitiker das Klinikum Landkreis Tuttlingen. Die aktuelle Gesundheitspolitik und mögliche Reformen stehen dabei im Mittelpunkt.

Was muss die Politik leisten, um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen? Diese Frage steht am Donnerstag, 9. April, beim „Gesundheitsdialog“ der CDU-Wahlkreisabgeordneten Dr. Maria-Lena Weiss im Klinikum Landkreis Tuttlingen (KLT) im Mittelpunkt. Mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Dr. Georg Kippels und Klinikum-Geschäftsführer Dr. Sebastian Freytag wird Dr. Weiss über die Reformen sprechen, die die Bundesregierung plant, und über weitere notwendige Veränderungen diskutieren. Die Veranstaltung wird mit geladenen Gästen stattfinden.

„Unser Gesundheitssystem wird sich verändern. Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter hohem Kostendruck. Doch auch über die Kosten hinaus werden sich Strukturen verändern: sei es durch das geplante Primärversorgungsmodell, die Notfallreform, oder einem stärkeren Fokus auf Prävention, um nur wenige der geplanten Projekte zu nennen“, so Maria-Lena Weiss, die dem Gesundheitsausschuss des Bundestags angehört, einem Gremium, das über zentrale Themen der Gesundheitspolitik berät und auf diese damit großen Einfluss hat. Dasselbe gilt für Dr. Kippels, der als Parlamentarischer Staatssekretär zum inneren Kreis von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zählt.

Aktuell gibt es eine bewegte öffentliche Diskussion zur Zukunft der Gesundheitspolitik, nachdem die FinanzKommission Gesundheit, eine aus Wissenschaftlern bestehende Expertenkommission, in Berlin Vorschläge gemacht hat, wie das Gesundheitssystem um Milliarden entlastet werden könnte. Ziel ist es, die Beitragssätze zur Krankenversicherung zu stabilisieren. Im kommenden Jahr könnten mit diesen Vorschlägen rund 42 Milliarden Euro eingespart werden, 2030 sogar fast 64 Milliarden Euro. Gesundheitsministerin Nina Warken will die Empfehlungen prüfen.

Dr. Maria-Lena Weiss hat sich zum Thema mit einem ausführlichen Meinungsbeitrag im Fachmedium „Tagesspiegel Background“ positioniert. Darin bezeichnet sie die ersten Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit als „wichtigen Anfang“, vertritt jedoch die Meinung, dass für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV „mehr als kurzfristige Entlastung“ erforderlich sei. Sie meint, dass moderne Medizintechnik, bessere Therapien, digitale Vernetzung und eine kluge Nutzung von Gesundheitsdaten Versorgung stärken und Kosten senken können. Nach Auffassung der Tuttlinger Abgeordneten geht es darum, „das Potenzial der industriellen Gesundheitswirtschaft“ konsequent auszuschöpfen. 

Beim „Gesundheitsdialog werden Dr. Weiss und KLT-Geschäftsführer Dr. Sebastian Freytag die Teilnehmenden begrüßen; Dr. Freytag wird außerdem den Klinikstandort und dessen Entwicklung vorstellen. Im Anschluss wird Staatssekretär Dr. Kippels sprechen, bevor sich eine moderierte Diskussion über Gesundheitspolitik anschließen wird.

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