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31.03.2020
Geburten in Zeiten von Corona
 

 
Zum Umzug kommt ein wei­te­rer Chef­arzt - Not­auf­nah­me in Spaichin­gen schlie­ßt

In­for­ma­tio­nen für wer­den­de El­tern

Geburten in Zeiten von Corona

Die Ge­burt eines Kin­des ist für wer­den­de El­tern etwas ganz Be­son­de­res. Sie ge­hört zu den schöns­ten und ein­drück­lichs­ten Er­fah­run­gen im Leben. Doch die zu­neh­men­de Aus­brei­tung des Co­ro­na-Vi­rus stellt Ge­burts­sta­tio­nen vor neue Her­aus­for­de­run­gen.

Wir ver­su­chen die Ein­schrän­kun­gen mög­lichst ge­ring zu hal­ten, al­ler­dings ver­an­lasst uns das Schutz­in­ter­es­se von Wöch­ne­rin­nen und Mit­ar­bei­te­rIn­nen im Be­reich der Ge­burts­hil­fe zu be­son­de­ren Vor­sichts­maß­nah­men.

Un­se­re Mit­ar­bei­te­rIn­nen im Kreiß­saal tra­gen vor­sorg­lich Mund­schutz, sowie im Be­darfs­fall er­gän­zen­de Schutz­aus­rüs­tung.

 

Sind Schwan­ge­re und das un­ge­bo­re­ne Kind ge­fähr­det?

Der­zeit gibt es kei­nen Hin­weis dar­auf, dass Schwan­ge­re durch das neu­ar­ti­ge Co­ro­na-Vi­rus Sars-Cov-2 ge­fähr­de­ter sind als die all­ge­mei­ne Be­völ­ke­rung – sie ge­hö­ren also nicht zur Ri­si­ko­grup­pe. Es gibt bis­her auch noch kei­nen Hin­weis, dass das Virus wäh­rend der Schwan­ger­schaft im Mut­ter­leib auf das un­ge­bo­re­ne Kind über­tra­gen wird.

Eine Über­tra­gung auf das neu­ge­bo­re­ne Kind über den engen Kon­takt und eine Tröpf­chen­in­fek­ti­on ist prin­zi­pi­ell mög­lich. Je­doch gibt es bis­her noch kei­nen Nach­weis von Sars-Cov-2 in der Mut­ter­milch. Kon­kre­te Aus­sa­gen dies­be­züg­lich kön­nen zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht ge­trof­fen wer­den.

 

Trotz Co­vid-19 nor­ma­le Ge­burt mög­lich

Soll­te eine Schwan­ge­re an Co­vid-19 er­krankt sein oder be­steht der Ver­dacht einer In­fek­ti­on, wirkt sich das nicht auf die Form der Ge­burt aus. Die Ent­schei­dung für eine na­tür­li­che Ge­burt oder eine an­de­re Form der Ge­burt er­folgt nach den­sel­ben Kri­te­ri­en wie sonst auch.

Zur Ge­burt darf eine Be­gleit­per­son mit in den Kreiß­saal. Diese Per­son muss sym­ptom­frei sein und darf kei­nen Kon­takt zu einem Co­vid-19-Pa­ti­en­ten ge­habt haben. Auch darf diese Be­gleit­per­son wäh­rend der Ge­burt nicht wech­seln.

 

Be­suchs­re­geln auf der Wöch­ne­rin­nen­sta­ti­on

Zum Schutz der Pa­ti­en­tin­nen, Neu­ge­bo­re­nen und des Per­so­nals gel­ten auch auf un­se­rer Wöch­ne­rin­nen­sta­ti­on (Sta­ti­on 31) die glei­chen Re­geln wie für alle Be­su­cher des Kli­ni­kums.

Part­ner haben, wenn sie nicht ein Fa­mi­li­en­zim­mer in An­spruch neh­men, bis auf wei­te­res kei­nen Zu­tritt mehr zur Sta­ti­on 31. Damit wol­len wir das Pen­deln zwi­schen dem zu Hause und dem Be­such in der Kli­nik wei­test­ge­hend un­ter­bin­den.

Wir bie­ten auf un­se­rer Wöch­ne­rin­nen­sta­ti­on wei­ter­hin Fa­mi­li­en­zim­mer an, d.h. Wöch­ne­rin, Kind und Part­ner sind dann wäh­rend dem ge­sam­ten sta­tio­nä­ren Auf­ent­halt in einem Zim­mer un­ter­ge­bracht und dür­fen die­ses in der Zeit des Auf­ent­hal­tes nicht ver­las­sen.

 

Ent­las­sung

Wir prü­fen in die­sen Tagen sehr kri­tisch, wie lange eine Wöch­ne­rin nach der Ge­burt sta­tio­nä­rer Be­hand­lung be­darf und haben uns dar­auf ver­stän­digt, dass wir wo immer es mög­lich ist, eine schnellst­mög­li­che Ent­las­sung von Mut­ter und Kind er­mög­li­chen wol­len.

Emp­feh­lens­wert ist, dass die Kin­der vor der Ent­las­sung bei uns im Kli­ni­kum noch die U2-Un­ter­su­chung ab­sol­vie­ren.

Hier haben wir es in­tern so or­ga­ni­siert, dass ak­tu­ell nach Mög­lich­keit täg­lich U2-Un­ter­su­chun­gen durch einen Kin­der­arzt statt­fin­den, um das Ziel einer schnellst­mög­li­chen Ent­las­sung zu ge­währ­leis­ten, aber selbst­ver­ständ­lich ist dies nur mög­lich, wenn aus ärzt­li­cher Sicht eine Ent­las­sung auch der Wöch­ne­rin me­di­zi­nisch zu ver­tre­ten ist.

 

An­ge­bo­te vor und nach der Ge­burt

Auf­grund der Vor­sichts­maß­nah­men kön­nen wir der­zeit lei­der keine Aku­punk­tur, keine Kreiß­saal­füh­run­gen und auch keine an­de­ren Kurse sowie sons­ti­ge An­ge­bo­te rund um die Ge­burt an­bie­ten.

 

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