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Kli­nik für interdisziplinäre Schmerz­the­ra­pie
 

 


Physikalische Therapie

Schwer­punkt der Kli­nik für interdisziplinäre Schmerz­the­ra­pie (früher: Kon­ser­va­ti­ve Or­tho­pä­die und or­tho­pä­di­sche Schmerz­the­ra­pie) ist die Be­hand­lung chro­ni­scher, am­bu­lant the­ra­pie­be­stän­di­ger Schmer­zen des Be­we­gungs­ap­pa­ra­tes nach am­bu­lant ab­ge­schlos­se­ner Dia­gnos­tik. Wir de­cken je­doch das ganze kon­ser­va­ti­ve Spek­trum von Schmerz­er­kran­kun­gen ab. Hier­bei nut­zen wir die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten der Schmerz­the­ra­pie, an­ge­fan­gen bei Me­di­ka­men­ten oder In­fil­tra­tio­nen, Neu­ral­the­ra­pie, Psy­cho­the­ra­pie, Phy­sio­the­ra­pie teil­wei­se mit ma­nu­el­len oder os­teo­pa­thi­schen Tech­ni­ken, Be­we­gungs­the­ra­pie, Ent­span­nungs­tech­ni­ken, Stoss­wel­len­the­ra­pie, Ki­ne­sio­tape oder Aku­punk­tur u.v.m. 

Das Team der Kli­nik für interdisziplinäre Schmerz­the­ra­pie be­steht aus Ärz­ten der Fach­be­rei­che Or­tho­pä­die, Un­fall­chir­ur­gie, Ge­fä­ß­chir­ur­gie, An­äs­the­sie, al­ge­sio­lo­gi­scher Fachas­sis­tenz, Pain Nurse sowie spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie, psy­cho­lo­gi­sche Psy­cho­the­ra­peu­ten, Phy­sio­the­ra­peu­ten, Pfle­ge­per­so­nal und me­di­zi­ni­schen Fach­an­ge­stell­ten.

Ziel der Be­hand­lung ist immer die nach­hal­ti­ge Ver­bes­se­rung der Le­bens­qua­li­tät. Eine Schmerz­re­duk­ti­on um jeden Preis (Ne­ben­wir­kun­gen) wird nicht an­ge­strebt.

Betreuung fremdsprachiger Patienten

Eine Schmerz­the­ra­pie bei nicht deutsch­spra­chi­gen Pa­ti­en­ten ist auf­grund der be­grenz­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Arzt er­schwert. Wir bie­ten die Mög­lich­keit der Vor­stel­lung bei Da­ni­el Ni­ko­laev, dem lei­ten­den Ober­arzt, mit sei­nen guten Kennt­nis­sen der rus­si­schen Spra­che an. Wei­te­re Sprach­kennt­nis­se der be­han­deln­den Ärzte sind Eng­lisch, Fran­zö­sisch, Bul­ga­risch, Ser­bo­kroa­tisch. Bitte geben Sie sprach­li­che Be­son­der­hei­ten bei An­mel­dung an, damit wir Ihnen einen Ter­min beim ent­spre­chen­den Arzt ma­chen kön­nen. Bei den an­de­ren Fremd­spra­chen soll­te zur Ver­stän­di­gung eine über­set­zen­de Ver­trau­ens­per­son mit­ge­bracht wer­den. Eine fremd­spra­chi­ge Vor­stel­lung ist teil­wei­se nur mit Ein­wei­sung mög­lich, klä­ren Sie dies bitte im Rah­men der Ter­min­ver­ein­ba­rung.

 


 
 


Leistungsspektrum

  1. Interdisziplinäre Schmerz­the­ra­pie

Der Schwer­punkt der Kli­nik für interdisziplinäre Schmerztherapie liegt in der in­ten­si­ven, sta­tio­nä­ren Be­hand­lung von Pa­ti­en­ten mit Schmer­zen am Be­we­gungs­ap­pa­rat, bei denen die am­bu­lan­ten The­ra­pie­maß­nah­men keine Bes­se­rung er­rei­chen konn­ten. Hier­bei wird aus­schlie­ß­lich mit nich­tope­ra­ti­ven Ver­fah­ren ge­ar­bei­tet. Auch an­de­re Schmerzar­ten wer­den be­han­delt.

D.h. wir grei­fen auf eine Viel­zahl von Be­hand­lungs­mög­lich­kei­ten zu­rück. Diese sind u.a.:

 

  • Spezielle Pharmakotherapie
  • Infiltrationstherapie
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • TENS Therapie
  • Radiale und fokussierte Stosswellentherapie
  • Psychotherapie
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Kinesiotape
  • Aromatherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Physiotherapie mit verschiedenen Schwerpunkten
  • Physikalische Medizin
  • Ergotherapie
  • Manuelle Therapie/Osteopathie
  • Komplexe CRPS Therapie
  • Nordic Walking
  • Flossing
  • Smovey®
  • Faszientherapie
  • Kniegelenks (Test-) Denervation n Dellon
  • Strukturiertes Gehtraining

Es be­steht eine enge Ko­ope­ra­ti­on mit der Kli­nik für Un­fall­chir­ur­gie und Or­tho­pä­die des Ge­sund­heits­zen­trums Tutt­lin­gen. 

  1. Ambulante Schmerztherapie des Bewegungsapparates

Wir haben die Mög­lich­keit der am­bu­lant-be­glei­ten­den Mit­be­hand­lung chro­ni­scher Schmer­zen des Be­we­gungs­ap­pa­ra­tes. Hier­bei ste­hen wir dem Erst­be­hand­ler (Nie­der­ge­las­se­ner Arzt) be­ra­tend und be­glei­tend zur Seite. Dies er­folgt im Rah­men der KV-Er­mäch­ti­gungs­sprech­stun­de „Spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie“ von Dr. Schuler. Sie be­nö­ti­gen hier­für eine Über­wei­sung mit „Spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie Dr. Schuler“ und müs­sen te­le­fo­nisch unter 07424/950 4280 einen Ter­min ver­ein­ba­ren. Be­hand­lun­gen wer­den nur nach Ter­mi­nie­rung durch­ge­führt. Zur Be­hand­lung nicht-deutsch­spra­chi­ger Pa­ti­en­ten soll­te bitte ein über­set­zen­der An­ge­hö­ri­ger anbei sein. Die­ses An­ge­bot rich­tet sich an fort­ge­schrit­ten be­han­del­te Pa­ti­en­ten.

Wir er­fül­len die Qua­li­täts­si­che­rungs­vor­aus­set­zun­gen der KV BW für spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie und sind als schmerz­the­ra­peu­ti­sche Ein­rich­tung zu­ge­las­sen.

Zwin­gen­de Vor­aus­set­zung ist vor der Be­hand­lung das Aus­fül­len eines um­fang­rei­chen Schmerz­fra­ge­bo­gens (i.d.R. 30-45 Mi­nu­ten Aus­füll­dau­er)

Im Rah­men der Vor­stel­lung er­folgt ent­we­der die am­bu­lan­te In­ten­si­vie­rung der Be­hand­lung oder In­di­ka­ti­ons­stel­lung zur mul­ti­moda­len sta­tio­nä­ren Be­hand­lung.

Die Be­hand­lung er­folgt nach dem Bio-Psy­cho-So­zia­len Mo­dell: Das be­deu­tet, der Schmerz soll in sei­ner Gänze ver­stan­den und be­han­delt wer­den. Ziel ist die Li­mi­tie­rung des Schmerz­emp­fin­dens bzw. das Er­ler­nen im Um­gang mit den ver­blei­ben­den Be­schwer­den.

Bitte brin­gen Sie zur Erst­vor­stel­lung alle wich­ti­gen Un­ter­la­gen (Fach­arzt­be­richt, OP-Be­richt, Kran­ken­haus­be­richt, Re­ha­be­rich­te, Ra­dio­lo­gie­be­rich­te) mit, und las­sen Sie sich bitte einen ak­tu­el­len Me­di­ka­men­ten­plan von der Haus­arzt­pra­xis geben, um die­sen vor­le­gen zu kön­nen.

Soll­ten Sie mit der Fra­ge­stel­lung der CT-ge­steu­er­ten Über­wei­sung vom Arzt über­wie­sen wor­den sein, sagen Sie dies bitte bei der Ter­mi­nie­rung dazu.

Sieht ihr Hausarzt ohne Ambulanztermin, also mit einer Einweisung die Notwendigkeit einer stationären Behandlung, so geben Sie dies bitte an. Unser Sekretariat macht dann einen frühzeigen Termin für ein Arztgespräch zur Prüfung der stationären Behandlungsbedürftigkeit und Erfüllen der Voraussetzungen zur Teilnahme. Im Gegensatz zu einem Sprechstundentermin findet keine Beratung statt, jedwede Therapieverordnung ist nicht möglich.

  1. Stationäre Therapie

Un­se­re Be­hand­lung er­streckt sich auf Pa­ti­en­ten mit chro­ni­schem Schmerz, wel­cher län­ger als drei bis sechs Mo­na­te be­steht, bei denen die am­bu­lan­te The­ra­pie nicht er­folg­reich war. Hier be­steht die Mög­lich­keit zu einer be­fris­te­ten In­ten­si­vie­rung der The­ra­pie der chro­ni­schen Schmer­zen. Soll­ten Sie ge­mein­sam mit Ihrem Arzt die Be­hand­lungs­not­wen­dig­keit  sehen, bit­ten wir Sie, mit un­se­rem Se­kre­ta­ri­at einen am­bu­lan­ten Ter­min vorab zu ver­ein­ba­ren. Bitte brin­gen Sie zu die­sem Ter­min einen Über­wei­sungs­schein „Spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie Dr. Schuler“  von ihrem be­han­deln­den Arzt sowie alle me­di­zi­ni­schen Be­fun­de -ins­be­son­de­re die ak­tu­ells­te or­tho­pä­di­sche Bild­ge­bung als Be­fund­brief und die Me­di­ka­men­ten­lis­te – mit. Da die sta­tio­nä­re Be­hand­lungs­be­dürf­tig­keit an viele Fak­to­ren ge­kop­pelt ist, muss diese vom Arzt ge­prüft wer­den, ggf. muss die am­bu­lan­te Be­hand­lung in­ten­si­viert wer­den.

Ent­spre­chend dem Bio-psy­cho-so­zia­lem Schmerz­mo­dell hat die Be­hand­lung ver­schie­de­ne Be­hand­lungs­ebe­nen. Dabei spielt die Ak­ti­vi­tät (unter Be­glei­tung) eine wich­ti­ge Rolle. We­sent­li­che Säu­len der Be­hand­lung sind die di­ver­sen For­men der Be­we­gungs­the­ra­pie, psy­cho­lo­gi­schen The­ra­pie, me­di­ka­men­tö­ser und nicht­me­di­ka­men­tö­ser Schmerz­the­ra­pie, so­weit mög­lich und not­wen­dig der so­zia­len Be­ra­tung. Der Zeit­raum der Be­hand­lung er­streckt sich in der Regel über 14 Tage.

Unser Auf­ent­halts­zim­mer ist für Sie aus­ge­stat­tet mit einem Fern­se­her, Ge­sell­schafts­spie­le, Bü­cher, Dart, Tisch­ki­cker und ge­büh­ren­pflich­ti­gem WLAN.

In un­se­rem Team wer­den Sie aus­schliess­lich von erfahrenen, deutschsprachigen Ärz­ten be­treut. Der der­zei­ti­ge re­gu­lä­re Be­treu­ungs­schlüs­sel be­trägt ca. 1 Fach­arzt auf 5 Pa­ti­en­ten! Eine solch hohe Be­hand­lungs­qua­li­tät und Be­treu­ungs­in­ten­si­tät ist un­se­res Er­ach­tens für eine qua­li­fi­zier­te Schmerz­the­ra­pie un­er­läss­lich. Auf­grund der hohen Be­deu­tung der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Pa­ti­ent und Arzt sind alle Mitarbeiter des Teams deutsch­spra­chig.

    1. Akutschmerztherapie

    Eine Akutschmerz­the­ra­pie wird nicht plan­mä­ßig an­ge­bo­ten. Bei un­er­träg­li­chen Schmer­zen stel­len Sie sich bitte zuerst beim Hausarzt oder beim Notdienst (Tel. 116117) vor.

    1. Behandlung

    Im Rah­men der täg­li­chen, mor­gend­li­chen Vi­si­te wird der täg­li­che Be­hand­lungs­plan ta­gesin­di­vi­du­ell an­ge­passt. Über den Tag ver­teilt, fin­den die Be­hand­lun­gen statt. Für die Ru­he­zei­ten wurde ein Auf­ent­halts­raum ge­schaf­fen, in dem alle Pa­ti­en­ten ge­mein­sam zu Mit­tag essen, sowie Ihre freie Zeit bei­spiels­wei­se mit TV oder Ge­sell­schafts­spie­len ver­brin­gen kön­nen (Einschränkungen in der Coronazeit möglich).

    Bei der Ent­las­sung er­hal­ten Sie einen Arzt­be­richt für Ihren be­han­deln­den Arzt sowie Ihre ge­än­der­te Me­di­ka­ti­on bis zum nächs­ten Werk­tag.

    1. Privatpatienten/Selbstzahler

    Durch unser ärzt­li­ches Be­hand­lungs­team haben Sie die Mög­lich­keit im Rah­men einer Pri­vat­sprech­stun­de sich be­han­deln zu las­sen. Bei Ter­min­wunsch bitte in un­se­rem Se­kre­ta­ri­at unter Tel. 07424/950 4280 an­ru­fen.

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    Pri­vat­sprech­stun­de von Chef­arzt Dr. med. Frank Schuler​:

    Spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie

    Stoß­wel­len­the­ra­pie 

    Neu­ral­the­ra­pie

    The­ra­peu­ti­sche Lo­kala­n­äs­the­sie - In­fil­tra­ti­ons­be­hand­lung

    Flos­sing

    Klas­si­sche chi­ne­si­sche Aku­punk­tur

    Ohra­ku­punk­tur

    Dau­er­na­deln

    Psy­cho­so­ma­ti­sche Ba­sis­ver­sor­gung 

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    Pri­vat­sprech­stun­de von Da­ni­el Ni­ko­laev:

    Or­tho­pä­die

    Su­jok-Dia­gnos­tik und The­ra­pie (ko­rea­ni­sche Handa­ku­punk­tur,DN)

    Ma­nu­el­le The­ra­pie

    Stoß­wel­len­the­ra­pie ra­di­al und fo­kus­siert

    Neu­ral­the­ra­pie

    The­ra­peu­ti­sche Lo­kala­n­äs­the­sie - In­fil­tra­ti­ons­be­hand­lung

    Flos­sing

    Klas­si­sche chi­ne­si­sche Aku­punk­tur

    Ohra­ku­punk­tur

    Dau­er­na­deln 

    Yama­mo­to - Schä­dela­ku­punk­tur

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    Pri­vat­sprech­stun­de von Dr.​med.​univ. André Glod:

    Ärzt­li­cher Fach­leh­rer für Lym­pho­lo­gie

    Wund­ex­per­te (ICW – In­itia­ti­ve Chro­ni­sche Wun­den)

    Stoß­wel­len­the­ra­pie ra­di­al und fo­kus­siert

    Neu­ral­the­ra­pie

    The­ra­peu­ti­sche Lo­kala­n­äs­the­sie – In­fil­tra­ti­ons­be­hand­lung

    Flos­sing

    Ki­ne­sio­tape

    Klas­si­sche chi­ne­si­sche Aku­punk­tur

    Ohra­ku­punk­tur

    Dau­er­na­deln

    Yama­mo­to – Schä­dela­ku­punk­tur

    Psy­cho­so­ma­ti­sche Ba­sis­ver­sor­gung

    Not­fall­hyp­no­se

    Ge­fä­ß­chir­ur­gi­sche Dia­gnos­tik:

    der pe­ri­phe­ren Ar­te­ri­en und Venen (FKDS)

    Kon­ser­va­ti­ve The­ra­pie der chro­nisch ve­nö­sen In­suf­fi­zi­enz (Kom­pres­si­on)

    Lym­pho­lo­gi­e:

    Be­ra­tung, kli­ni­sche Un­ter­su­chung

    Ödem- und Nar­ben­the­ra­pie

    In­ter­mit­tie­ren­de pneu­ma­ti­sche Kom­pres­si­on

    Wund­sprech­stun­de für chro­ni­sche Wun­den und Wund­hei­lungs­stö­run­gen:

    Dia­gnos­tik, Be­ra­tung, chir­ur­gi­sches Dé­bri­de­ment, Ver­bands­wech­sel, Be­fund­kon­trol­len

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    Pri­vat­sprech­stun­de von Dipl.-Psych. Antje Har­der:

    Psy­cho­lo­gi­sche Psy­cho­the­ra­pie, be­han­delt vor­ran­gig Pa­ti­en­ten mit chro­ni­schen Schmer­zen und deren ko­mor­bi­den Er­kran­kun­gen, be­zie­hungs­wei­se deren Be­glei­ter­kran­kun­gen, wie zum Bei­spiel:

    De­pres­sio­nen

    Angst­er­kran­kun­gen, Zwangs­er­kran­kun­gen

    An­pas­sungs­stö­run­gen

    Post­trau­ma­ti­sche Be­las­tungs­stö­run­gen 

    Per­sön­lich­keits­stö­run­gen 




    1. Ärztliche Weiterbildung

    Es be­steht die Wei­ter­bil­dungs­er­mäch­ti­gung (WBO 2006) für das Fach „Or­tho­pä­die und Un­fall­chir­ur­gie“ von 12 Mo­na­ten sowie die volle Wei­ter­bil­dungs­er­mäch­ti­gung für die Zu­satz­wei­ter­bil­dung "Spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie". Die Weiterbildungsberechtigung nach der WBO 2020 ist beantragt. Be­wer­bun­gen kön­nen di­rekt an die Per­so­nal­ab­tei­lung ge­sen­det wer­den:

    bewerbung@​klinikum-tut.​de

    1. Multimodale stationäre Schmerztherapie oder Rehabilitation

    Der Unterschied zwischen einer multimodalen, stationären Schmerztherapie und einer Rehabilitation ist durch die Sozialgesetzgebung klar geregelt:

    Rehabilitation

    Ziel ist es, eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu lindern. Hierfür wird unter ärztlicher Verantwortung mit Heilmitteln und anderen geeigneten Hilfen gearbeitet. Jeder Versicherte kann einen entsprechenden Antrag bei seiner Krankenkasse stellen. Diese ist verpflichtet, den zuständigen Kostenträger zu ermitteln, welcher dann die weitere Bearbeitung vornimmt.

    Multimodale, stationäre Schmerztherapie

    Ziel ist es, eine Erkrankung (in diesem Falle die Schmerzkrankheit) zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsschmerzen zu lindern. Notwendig hierfür ist eine ständige medizinisch-ärztliche Leitung, ausreichende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, jederzeit verfügbares ärztliches, Pflege-, Funktions- und medizinisches Personal. Die Indikation hierfür kann jeder niedergelassene oder ermächtigte Arzt stellen, diese muss jedoch vom Krankenhausarzt auf die Behandlungsnotwendigkeit geprüft werden. Bei Bestätigung der Notwendigkeit ist die Leistung von der Krankenkasse zu übernehmen, es bedarf keines gesonderten Antrages.

     

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    Mitgliedschaften in medizinischen Fachgesellschaften

    1. Dr. Frank Schuler

    • Deutsche Schmerzgesellschaft (DGSS)
    • Deutsche Gesellschaft für manuelle Medizin (MWE)
    • Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD)
    1. Daniel Nikolaev

    • DGOU, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie
    1. Dr. André Glod

    • Deutsche Schmerzgesellschaft (DGSS)
    • Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Initiative Chronische Wunde (ICW) e.V.
    • European Wound Management Association (EWMA)
    • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG)
    • Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC)
    • Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL)
    • Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL)
    • Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)

     


    Interdisziplinäre Schmerzkonferenzen

    Seit Ja­nu­ar 2020 hal­ten wir in­ter­dis­zi­pli­nä­re, für ex­ter­nes Fach­per­so­nal zu­gäng­li­che Schmerz­kon­fe­ren­zen ab. 

    De­tails und Ter­mi­ne kön­nen im Se­kre­ta­ri­at (07424/950-4280 Fr. We­ni­ger) er­fragt wer­den.


     

     


    Kontakt

    Chef­arzt
    Herr Dr. Frank Schuler


    Ro­bert-Koch-Str. 31
    78549 Spaichin­gen

     

    An­mel­dung und In­for­ma­ti­on
    Se­kre­ta­ri­at:
    Frau Ute We­ni­ger 
    Al­ge­sio­lo­gi­sche Fachas­sis­tenz/ Schmerz­ex­per­te

    Tel. 07424/950 - 4280

    Fax: 07424/950 - 4284

    E-Mail: konsek@​klinikum-tut.​de

     

    Ter­mi­ne nach Ver­ein­ba­rung

    Das Team

    Chefarzt Dr. Frank Schuler

    • Fach­arzt für Or­tho­pä­die und Un­fall­chir­ur­gie
    • spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie
    • Ma­nu­el­le Me­di­zin
    • Not­fall­me­di­zin
    • Zu­satz­be­zeich­nung: Sport
    • Zertifizierter Fußchirurg Gffc
     

    Leitender Oberarzt Daniel Nikolaev

    • Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

    • Notfallmedizin
     

    Oberarzt Dr. André Glod

    • Fach­arzt für Chir­ur­gie
    • Fach­arzt für Ge­fä­ß­chir­ur­gie
    • spe­zi­el­le Schmerz­the­ra­pie
    • Not­fall­me­di­zin
    • Wund­ex­per­te (ICW)
    • Lym­pho­lo­gie
     

    Dipl.-Psych. Antje Harder

    • Psy­cho­lo­gi­sche Psy­cho­the­ra­peu­tin (Ver­hal­tens­the­ra­pie)

    • Be­han­dlung von Pa­ti­en­ten mit chro­ni­schen Schmer­zen und deren ko­mor­bi­den Er­kran­kun­gen bzw. deren Be­glei­ter­kran­kun­gen, wie zum Bei­spiel: De­pres­sio­nen, Angst­er­kran­kun­gen, Zwangs­er­kran­kun­gen, An­pas­sungs­stö­run­gen, Post­trau­ma­ti­sche Be­las­tungs­stö­rung und Per­sön­lich­keits­stö­run­gen.

    • Frau Harder ist stationär und auch ambulant tätig 

     

    Dipl.-Psychologin Elisabeth Riemer

    • Psychologische Psychotherapeutin

    • Schmerztherapeutin

    Webseite:
    www.praxis-elisabeth-riemer.de

     

    Ute Weniger, Chefarztsekretariat

    • Algesiologische Fachassistenz/ Schmerzexperte