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Aller guten Dinge sind drei
Endoprothetik-Zentrum am Klinikum Landkreis Tuttlingen ist nun auch für Schulter zertifiziert und nimmt damit auch formal landesweit eine Spitzenstellung ein.

Aller guten Dinge sind drei: Das Endoprothetik-Zentrum des Klinikums Landkreis Tuttlingen (KLT) kann als eine der ersten Kliniken im Land mit einer Zertifizierung für Knie, Hüfte und jetzt auch Schulter nach dem EndoCert-System vorweisen. „Wir haben es geschafft“, sagt Dr. Matthias Hauger. Der erfahrene Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie hat das Tuttlinger Endoprothetik-Zentrum seit 2013 aufgebaut und freut sich nun über den nächsten großen Schritt nach vorne. Dr. Hauger und sein Team setzen jährlich rund 1000 Patientinnen und Patienten ein künstliches Gelenk ein. Menschen, die an Arthrose leiden, gibt ein solches Implantat Lebensqualität zurück.
Im Vorfeld steht für die Betroffenen stets die Suche nach einem Krankenhaus an, wo man sich auf die Implantation von Kunstgelenken versteht. Hier genießt das Klinikum Landkreis Tuttlingen seit jeher weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf, den die orthopädischen Chirurgen mit der Erstzertifizierung für die Schulterendoprothetik weiter ausbauen.
Denn das EndoCert-System dient primär dazu, chirurgische Exzellenz im Bereich der Endoprothetik sichtbar zu machen. Dahinter steht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC). Als ein deutsches Qualitäts- und Zertifizierungsnetzwerk für den künstlichen Gelenkersatz deckt EndCert neben den Standardbereichen Hüfte und Knie neuerdings auch die Schulter ab. Es unterteilt sich in gelenkspezifische Einheiten und strenge Fallzahlanforderungen.
Tatsächlich hat sich die Schulterendoprothetik sich in den vergangenen Jahren zu einem hochspezialisierten Versorgungsbereich entwickelt. Am Klinikum Landkreis Tuttlingen versorgen die Ärzte seit über 15 Jahren bereits Schulterfrakturen und bauen seit mehreren Jahren eine wachsende Anzahl von Schulterprothesen ein. „Mit gutem Erfolg“, wie Dr. Matthias Hauger nicht ohne Stolz betont. Dass seine Klinik in Baden-Württemberg nun auch formal ganz vorne steht, sieht er als Verdienst des gesamten Teams.
Hier stehen mit Dr. Hauger selbst sowie den Oberärzten Dr. Peter Friedrich und Dr. Matthias Trennheuser drei überaus erfahrene Hauptoperateure zur Verfügung. Ihre Arbeit ist extrem anspruchsvoll, denn um die im Zuge einer Zertifizierung erforderliche Qualität der endoprothetischen Versorgung zu gewährleisten, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich.
Neben den operativen Anforderungen werden außerdem klare organisatorische Strukturen gefordert. Der Ablauf einer Zertifizierung ist anspruchsvoll. Einer ersten Bewertung durch die Zertifizierungsstelle schließt sich ein Audit durch zwei Fachexperten an, nach deren Empfehlung der Zertifikatserteilungsausschuss entscheidet, ob ein Zertifikat erteilt wird oder nicht.
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