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Bundesfreiwilligendienst (Bufdi)

BFD - Zeit, das richtige zu tun

Sich selbst persönlich und sozial weiterentwickeln und das vielseitige Tun im Krankenhaus kennenlernen – als Bufdi am Klinikum Landkreis Tuttlingen ist das möglich.

Sowohl im Pflegebereich auf allen Stationen des Klinikums als auch in den Funktionsbereichen bietet das Klinikum Landkreis Tuttlingen Bufdi-Stellen an. 

Junge Menschen, die ihre persönliche Neigungen und Eignungen in der Praxis überprüfen möchten, die Abläufe im Krankenhaus kennenlernen möchten und den verantwortungsvollen Umgang mit Menschen lernen möchten, sind hier genau richtig.

Durchschnittlich soll der freiwillige Dienst ein Jahr dauern, mindestens aber ein halbes Jahr. Voraussetzung für alle Bufdis ist die Erfüllung der Schulpflicht.

Die so genannten Bufdis bieten unseren Patientinnen und Patienten eine wertvolle Unterstützung und entlasten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums in vielen Bereichen.

Im Klinikum wird es nie langweilig

Wir bieten in den folgenden Bereichen interessante Einsatzmöglichkeiten an:

Hände einer Pflegekraft halten die Hände einer Patientin
  • Pflege
  • Intensivstation
  • OP
  • Endoskopie
  • EDV
  • Empfang
  • Transportdienst
  • Zentrale Betriebstechnik
  • Verwaltung
  • Zentrallager

Vergütung und Unterkunft:

Die monatliche Bruttovergütung setzt sich wie folgt zusammen:

330 Euro Taschengeld + 270 Euro Verpflegung/Unterkunft/Fahrtkosten

Eine Unterkunft können wir zur Verfügung stellen.

Erfahrungsbericht eines Bufdis im Klinikum:

Bastian, Bundesfreiwilliger in der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Klinikum Landkreis Tuttlingen

Bufdi Bastian Gölz

Weshalb hast Du dich für den Bundesfreiwilligendienst am Klinikum entschieden?

Nach der Schule wollte ich erst mal etwas Praktisches machen. Ich hatte keine Lust mehr auf Theorie und wollte mich nicht direkt auf eine Ausbildung oder ein Studium festlegen.

Mein Bruder hat damals ein FSJ in einer Grundschule gemacht. Da ich gerne mit Menschen arbeite, habe ich mich für einen Bundesfreiwilligendienst im Klinikum in Tuttlingen entschieden. Dort war noch eine Stelle in der Zentralen Notaufnahme frei.

 

Wie sieht dein Tagesablauf aus?

Ich fange morgens um halb 7 an zu Arbeiten. Eigentlich könnte ich auch erst um 8 kommen, aber früher ist mir lieber. Ich arbeite montags bis freitags.

Früh morgens fülle ich erst mal die Schränke in der gesamten ZNA mit Medizinprodukten auf.

Als Bufdi darf ich beispielsweise helfen beim EKG schreiben, beim Blutgasanalysen machen und beim Messen von Vitalzeichen. Das heißt, wenn ein Patient eingeliefert wird, bin ich – je nach Zustand oder Verletzung des Patienten – mit dabei bei den Ersten, die sich um ihn kümmern und alle Werte checken. Man wird hier auch an die Hand genommen und bekommt viel erklärt. Ich durfte auch schon einem Chirurgen beim Nähen einer Wunde assistieren. Natürlich gibt es für mich auch Botendienste zu erledigen, wie Blut ins Labor bringen, Patienten auf Station bringen oder Ähnliches. Mein Rekord waren mal 28.000 Schritte am Tag – also hier bleibt man definitiv fit!

 

Wie gefällt es Dir in der ZNA in Tuttlingen?

Richtig gut. Klar gibt es auch mal Tage an denen man weniger Lust hat, aber das ist in jedem Job so. Ich habe in den 10 Monaten, in denen ich jetzt schon hier bin, gemerkt, dass ich mich stark weiterentwickelt habe. Ich bin geordneter geworden in meinem Privatleben – und motivierter. Nach einem guten Tag gehe ich sehr zufrieden von der ZNA nach Hause.

 

Wie geht es weiter?

Ich mache nach meinem Bundesfreiwilligendienst eine Ausbildung als Chirurgiemechaniker. Wie man diese chirurgischen Instrumente benutzt, habe ich ja hier im Klinikum schon gesehen. Von meiner Bufdi-Zeit hier im Klinikum nehme ich auf jeden Fall viel fürs Leben mit.

Erfahrungsbericht eines Bufdis im Klinikum:

Lamija, Bundesfreiwillige auf einer internistischen Station des Klinikum Landkreis Tuttlingen

Bundesfreiwillige Lamija am Schreibtisch auf Station

Weshalb hast Du dich für den Bundesfreiwilligendienst am Klinikum entschieden?

Ich wollte schon immer die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten anfangen, wollte aber erst ein Jahr in den Klinikalltag reinschnuppern, um zu schauen, ob der Beruf wirklich etwas für mich ist. Dafür war der Bundesfreiwilligendienst ideal. 

 

Wie sehen deine Arbeitszeiten aus?

Zurzeit arbeite ich von Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 15:18 Uhr. Das ist aber nicht generell so. Die anderen Bufdis, die ich hier im Klinikum kenne, haben teilweise andere Arbeitszeiten.

 

Wie ist dein Tagesablauf?

Wenn ich morgens komme, wiege ich erstmal meine Patienten und dokumentiere das auch. Das geht immer circa eineinhalb Stunden. Danach bringe ich häufig die Patienten zu ihren Untersuchungen. Teilweise unterstütze ich auch das Pflegepersonal bei pflegerischen Tätigkeiten. Außerdem helfe ich dabei, EKGs zu schreiben und den Blutdruck zu messen. Ich fülle die Pflegeschränke auf und sorge dafür, dass die Geräte intakt sind. Außerdem nehme ich die Essenswünsche der Patienten auf.

 

Auf welcher Station bist Du gerade und wie gefällt es dir?

Zurzeit bin ich auf Station 11 und mir gefällt es sehr gut dort. Das Team ist super und es herrscht ein schönes Arbeitsklima.

 

Was war bis jetzt dein schönstes Erlebnis auf der Station?

Es gibt viele schöne Momente auf Station. Es reicht schon aus, wenn ein Patient dankbar ist, für das was du tust. Das macht den Arbeitstag schon schöner und man hat auch mehr Lust zu arbeiten, wenn das Verhältnis zu den Patienten stimmt.

Es gab mal eine Situation, als eine junge Frau von der Intensivstation zu uns kam. Sie wurde zuvor reanimiert. Als sie zu uns kam war sie noch sehr schwach und war auf Hilfe angewiesen. Es machte mich glücklich, ihren positiven Verlauf und ihre Fortschritte mit zu beobachten. Am letzten Tag konnte Sie sogar schon selbstständig das Krankenhaus verlassen. Ich habe mich damals so für sie mitgefreut.

 

Was sollte man deiner Meinung nach mitbringen, wenn man in der auf einer Station im Krankenhaus arbeiten möchte?

Man muss auf jeden Fall sehr teamfähig sein. Wenn das Team nicht stimmt, kann es zu Problemen kommen. Außerdem sollte man kritikfähig und selbstbewusst sein, da es schon zu Situationen kommen kann, in denen Patienten nicht so freundlich sind - da muss man aber einfach drüberstehen.

Man sollte auch, wenn man das Krankenhaus verlässt, abschalten können. Das fällt mir bisher noch schwer.

 

Wie geht es für dich weiter?

Das Jahr hat mir gezeigt, dass es mir wirklich Spaß macht im Krankenhaus. Ich bin mir nun ganz sicher, dass in Zukunft in diesem Bereich arbeiten möchte.

Deine Ansprechpartner

Sandra Graf

Sandra Graf

stellvertretende Leitung Qualitätsmanagement


 

Kontakt

Für nähere Informationen und die Bewerbung:

Sandra Graf
Qualitätsmanagement

Tel.: 07461/97-1624
E-Mail: s.graf@klinikum-tut.de

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst findest Du unter:

http://​www.​bundesfreiwilligendienst.​de/​