Aktuelles
Vortragsreihe "Ärzte im Dialog"
Nächste Veranstaltungen am Mittwoch, 22.04.2026, 19.00 Uhr: "Arthrose des Hüft- und Kniegelenks", Vortrag mit Dr. Matthias Hauger, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie.
Die Veranstaltung findet im Konferenzraum des Klinikums in Tuttlingen statt. Bitte melden Sie sich an.
Gynäkologen setzen nun ebenfalls Da Vinci ein
Freiburger Medizinprofessoren fungieren bei den ersten Eingriffen als chirurgische Mentoren. Proctoring gewährt höchste Patientensicherheit bei der Einführung des robotischen Chirurgiesystems.

Roboterassistierte Operationsmethoden stellen eine Weiterentwicklung und Ergänzung der konventionellen Laparoskopie dar. Somit ist eine entsprechende Ausbildung der Chirurgen in diesem Fachgebiet unabdingbar. Gerade für die Anfangsphase eignen sich Simulationsprogramme, um an das technisch herausfordernde Operationsverfahren heranzuführen. Im weiteren Verlauf hat sich das Proctoring bewährt. Dabei wird der zu trainierenden Chirurgen vor Ort von einem erfahrenen Operateur begleitet. Im Fall des Klinikums Landkreis Tuttlingen sind das die Freiburger Medizinprofessoren Dr. med. Ingolf Juhasz-Böss, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde der Uniklinik Freiburg und dessen Stellvertreter Dr. Markus Hübner.
Sie sind erfahrene Experten in der Anwendung des Da Vinci-Systems und geben ihr Wissen regelmäßig als Proctoren weiter, nun den Kollegen der Tuttlinger Frauenklinik. Der kommissarische Chefarzt Alaa Saliba hat sich gut in die Anwendung des robotischen Systems eingearbeitet, freute sich aber, von den Experten der Uniklinik, wo schon seit längerem roboterassistiert operiert wird, Tipps und Tricks im Umgang mit der Anlage zu erfahren. „Es geht darum, beim klinischen Start der Gynäkologie des KLT noch mal zusätzliche Erfahrung reinzubringen“, sagt Valentin Leisle, Produktspezialist der Firma Intuitive, die den Da Vinci herstellt.
Wie bei jeder neuen Technologie müssen die Kliniken sicherstellen, dass die Chirurgen über ausreichend Erfahrung und Fähigkeiten verfügen, um die neuen chirurgischen Techniken sicher anwenden. Dabei unterstützt sie Intuitive, indem es Trainings mit erfahrenen Da Vinci-Anwendern vermittelt.
Die medizinische Fachpresse vergleicht die Ausbildung von Chirurgen am Da Vinci mit der von Piloten. Beide Berufsgruppen trainieren zunächst intensiv am Simulator, wo sie mit Extremsituationen und Problemen konfrontiert werden und diese lösen müssen. Für die Bedienung eines Da-Vinci-Chirurgiesystems müssen selbst die erfahrensten Ärzte ein entsprechendes Zertifikat erwerben. Daran schließt sich ein Proctoring an, die Begleitung durch einen chirurgischen Tutor. Der ermöglicht es Kliniken, die operativen Fähigkeiten der hausinternen Chirurgen zu schulen. nsbesondere für komplexe Eingriffe ist das Proctoring ein wertvolles Ausbiöldungsinstrument.
Hier sehen Sie dazu ein Video.
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