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Übung: „Verletzte“ werden auch im KLT versorgt
Dr. Barbara Bahr, Chefin der Zentralen Notaufnahme am Klinikum Landkreis Tuttlingen und ärztliche Direktorin, wird mit ihrem Team am Samstag bei der landkreisübergreifenden Katastrophenschutzübung stark gefordert sein.

Am Samstag, 7. November, findet zwischen 9 und zirka 13 Uhr in Donaueschingen eine der größten landkreisübergreifenden Katastrophenschutzübungen der vergangenen Jahrzehnte in Baden-Württemberg statt. In diese Übung wird auch das Klinikum Landkreis Tuttlingen (KLT) als eines von fünf regionalen Krankenhäuser des TraumaNetzwerks Schwarzwald-Bodensee eingebunden sein.
Das TraumaNetzwerk Schwarzwald-Bodensee ist ein zertifizierter Verbund von Krankenhäusern der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zur standardisierten und optimalen Akutversorgung von Schwerverletzten in der Region. Das Netzwerk führt regelmäßig großangelegte länder- und landkreisübergreifende Ernstfallübungen durch, so auch jetzt: An der Neuen Realschule Donaueschingen proben über 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und Katastrophenschutz den Ernstfall.
Angenommen wird eine schwere Explosion im Gebäude der Schule. Etwa 100 Personen mimen zu evakuierende Schüler und Lehrkräfte, zudem simulieren rund 80 realistisch geschminkte Darsteller Explosionsopfer mit schweren Verletzungen. Im Fachjargon ist damit von einem „Massenanfall von Verletzten“ die Rede. Diese Personen müssen medizinisch angemessen versorgt werden, weshalb am Samstag eine ganze Reihe dieser Übungsteilnehmer mit Rettungswagen ins Klinikum Landkreis Tuttlingen transportiert werden.
Für die Leiterin der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und ärztliche Direktorin des Klinikums, Dr. Barbara Bahr, und ihr Team bedeutet dies am Samstagvormittag Hochbetrieb. Ihre Aufgabe wird es sein, die Sim-Patienten zu betreuen wie im Ernstfall. Das wird Kapazitäten binden, zumal in der Notaufnahme parallel dazu auch noch reguläre Patientinnen und Patienten mit ernsteren Erkrankungen versorgt werden. Im Zuge der Übungen kann es auf den Straßen rund ums Klinikum zu Einschränkungen kommen; so soll die Zeppelinstraße, während die Übungsteilnehmer in Rettungswagen ohne Signal angeliefert werden, nur in Fahrtrichtung Klinikum befahrbar sein.
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