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Klinik für Interdisziplinäre Schmerztherapie

Chefarzt Dr. Schuler bei der Akupunktur
Wie können wir Ihnen helfen?

Voraussetzungen für eine stationäre Multimodale Schmerztherapie:

  • Chronischer Schmerz
  • Ambulant abgeschlossene Diagnostik
  • Ambulante fortgeschrittene Therapie
  • Ausreichende körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • Solide Kommunikationsfähigkeit der deutschen Sprache

Die Behandlung kann entweder ambulant oder mithilfe eines 14-tägigen Aufenthalts im Klinikum in Tuttlingen einhergehen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und bestehen beispielsweise aus Physiotherapie, Psychotherapie und vielem mehr.

Nein. Die Klinik für Interdisziplinäre Schmerztherapie behandelt nur Schmerzen, die schon längere Zeit bestehen (Chronische Schmerzen). Bei akuten Schmerzen wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder in Notfällen an die Notaufnahme am Klinikum in Tuttlingen.

Nachhaltige Schmerzmedizin

Die Klinik für Interdisziplinäre Schmerztherapie behandelt Patienten mit chronischen Schmerzen, bei denen die Diagnostik abgeschlossen ist, aber ambulante Therapien bisher keine Besserung erbracht haben.

Der Schwerpunkt der Klinik liegt in der Multimodalen Schmerztherapie, welche mit einem zweiwöchigen stationären Aufenthalt einhergeht. Unsere Klinik bietet aber auch ambulante Behandlungen an.

Spezialisiert hat sich die Klinik auf Schmerzen im Bewegungsapparat - wir decken jedoch das ganze konservative Spektrum von Schmerzerkrankungen ab. Hierbei nutzen wir die vielfältigen Möglichkeiten der Schmerztherapie, angefangen bei Infiltrationen, Neuraltherapie, Psychotherapie, Physiotherapie teilweise mit manuellen oder osteopathischen Techniken, Bewegungstherapie, Entspannungstechniken, Stoßwellentherapie, Kinesiotape oder Akupunktur u.v.m. Medikamente sollen möglichst eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Ziel der Behandlung ist immer die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität. Eine Schmerzreduktion um jeden Preis (Nebenwirkungen) wird nicht angestrebt.

Das Team der Klinik für Interdisziplinäre Schmerztherapie besteht aus

  • Ärztinnen und Ärzten der Fachbereiche Orthopädie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Anästhesie, Notfallmedizin,spezielle Schmerztherapie, manuelle Therapie, Sportmedizin
  • einer algesiologischen Fachassistenz
  • speziell ausgebildete Pain Nurses
  • psychologische Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Pflegepersonal und medizinischen Fachangestellten.

Multimodale stationäre Schmerztherapie

Der Schwerpunkt der Klinik für Interdisziplinäre Schmerztherapie liegt in der intensiven, stationären Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen.

Chefarzt Dr. Schuler mit Patient
Voraussetzungen für eine stationäre Multimodale Schmerztherapie:
  • Chronischer Schmerz
  • Ambulant abgeschlossene Diagnostik
  • Ambulante fortgeschrittene Therapie
  • Ausreichende körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • Solide Kommunikationsfähigkeit der deutschen Sprache

Die Indikation zur Multimodalen Schmerztherapie werden im Vorfeld immer durch uns geprüft.

Individuelle Therapie

In unserem Team werden Sie ausschließlich von erfahrenen Ärztinnen und Ärzten betreut.

Der Betreuungsschlüssel von Facharzt/Fachärztin zu Patient/Patientin ist bei uns sehr gut, - das heißt ein Facharzt / eine Fachärztin betreut bei uns nur wenige Patientinnen / Patienten. Eine solch hohe Behandlungsqualität und Betreuungsintensität ist unseres Erachtens für eine qualifizierte Schmerztherapie unerlässlich. Aufgrund der hohen Bedeutung der Kommunikation zwischen Patientinnen und Patienten und Arzt/Ärztin sind alle Mitarbeitenden des Teams deutschsprachig.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Spezielle Pharmakotherapie
  • Infiltrationstherapie
  • Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • TENS Therapie
  • Radiale und fokussierte Stoßwellentherapie
  • Psychotherapie
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Kinesiotape
  • Aromatherapie
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Physiotherapie mit verschiedenen Schwerpunkten
  • Physikalische Medizin
  • Ergotherapie
  • Manuelle Therapie/Osteopathie
  • Komplexe CRPS Therapie
  • Nordic Walking
  • Flossing
  • Smovey®
  • Faszientherapie
  • Kniegelenks (Test-) Denervation n. Dellon
  • Strukturiertes Gehtraining

Ablauf des Aufenthalts bei uns

Der Zeitraum der Behandlung erstreckt sich in der Regel über 14 Tage.

Patientin bei der Physiotherapie

Im Rahmen der täglichen, morgendlichen Visite wird der tägliche Behandlungsplan tagesindividuell angepasst. Über den Tag verteilt, finden die Behandlungen statt. 

Bei der Entlassung erhalten Sie einen Arztbericht für Ihren behandelnden Arzt sowie Ihre geänderte Medikation bis zum nächsten Werktag.

Optional bieten wir einige Wochen nach der multimodalen Schmerztherapie eine viertätige stationäre, interdisziplinäre Kurzzeitbehandlung zur Stabilisierung an.

Ambulante Angebote

Wir haben die Möglichkeit der ambulant-begleitenden Mitbehandlung chronischer Schmerzen. Hierbei stehen wir dem Erstbehandler (Niedergelassener Arzt) beratend und begleitend zur Seite.

Dies erfolgt im Rahmen der KV-Ermächtigungssprechstunde „Spezielle Schmerztherapie“ von Dr. Schuler. Sie benötigen hierfür eine Überweisung mit „Spezielle Schmerztherapie Dr. Schuler“ und müssen telefonisch unter einen Termin vereinbaren. Behandlungen werden nur nach Terminierung durchgeführt. Dieses Angebot richtet sich an fortgeschritten behandelte Patienten.

Wir erfüllen die Qualitätssicherungsvoraussetzungen der KV BW für spezielle Schmerztherapie und sind als schmerztherapeutische Einrichtung zugelassen.

Die ambulanten Möglichkeiten eines Schmerztherapeuten sind von der KV explizit vorgegeben. An diese Richtlinien sind wir ebenso wie Ihre bisherigen Ärzte gebunden. Wir versuchen, die Möglichkeiten zu nutzen und miteinander zu verbinden.

Zwingende Voraussetzung ist vor der Behandlung das Ausfüllen eines umfangreichen Schmerzfragebogens (i.d.R. 30-45 Minuten Ausfülldauer).

Bitte bringen Sie zur Erstvorstellung alle wichtigen Unterlagen (Facharztbericht, OP-Bericht, Krankenhausbericht, Rehaberichte, Radiologieberichte) mit, und lassen Sie sich bitte einen aktuellen Medikamentenplan von der Hausarztpraxis geben, um diesen vorlegen zu können.

Sollten Sie mit der Fragestellung der CT-gesteuerten Überweisung vom Arzt überwiesen worden sein, sagen Sie dies bitte bei der Terminierung dazu.

Sieht ihr Hausarzt ohne Ambulanztermin, also mit einer Einweisung, die Notwendigkeit einer stationären Behandlung, so geben Sie dies bitte an. Unser Sekretariat macht dann einen frühzeigen Termin für ein Arztgespräch zur Prüfung der stationären Behandlungsbedürftigkeit und Erfüllen der Voraussetzungen zur Teilnahme. Im Gegensatz zu einem Sprechstundentermin findet keine Beratung statt, jedwede Therapieverordnung ist nicht möglich.

Chefarzt Dr. Schuler ist von der KV (das Verbindungsorgan zwischen gesetzlicher Krankenkasse und niedergelassenen Ärzten) für den Bereich der speziellen Schmerztherapie, überwiegend auf seinem Fachbereich der Orthopädie und Unfallchirurgie als ermächtigter Arzt zugelassen.

Für die KV arbeiten die niedergelassenen Ärzte. Bei besonderen Fähigkeiten dürfen unter besonderen Umständen auch Klinikärzte unter Einschränkungen an der Versorgung teilnehmen. Die Notwendigkeit wird alle 2 Jahre von der KV geprüft. Ermächtigte Ärzte haben im Vergleich zu niedergelassenen Ärzten weniger Rechte, aber auch weniger Pflichten. Sie unterliegen individuellen Begrenzungen seitens der KV. Im Wesentlichen geht es um:

  • Eine ambulante Vorstellung ist nur mit Überweisung eines niedergelassenen Arztes möglich. Hier kann es noch Einschränkungen auf einzelne Berufsgruppen geben.
  • Ein ermächtigter Arzt kann selber nur sehr eingeschränkt Überweisungen ausstellen, und diese dürfen nur an niedergelassene Ärzte gehen.
  • Ein ermächtigter Arzt soll und kann nicht die Grundversorgung von Patienten übernehmen. Einerseits ist seine Haupttätigkeit in der Klinik, andererseits hat die KV die Aufgabe mit Hilfe der niedergelassenen Ärzte die ambulante, medizinische Versorgung zu gewährleisten. Sie sollen dem niedergelassenen Arzt im Bedarfsfall unterstützend zur Seite stehen.

Für den Patienten ist dies im Einzelfall natürlich schwer zu verstehen. Aber auf Nachfrage erläutern wir unsere Einschränkungen gerne.

Betreuung fremdsprachiger Patienten

Eine Schmerztherapie bei nicht deutschsprachigen Patienten ist aufgrund der begrenzten Kommunikation mit den Therapeuten erschwert. Bei nichtausreichenden Deutschkenntnissen sollte zur Verständigung eine übersetzende Vertrauensperson mitgebracht werden. Eine Schmerztherapie ist dann nur eingeschränkt und nur ambulant möglich.

Akutschmerztherapie

Eine Akutschmerztherapie wird nicht von uns angeboten. Bei unerträglichen Schmerzen stellen Sie sich bitte zuerst beim Hausarzt vor. Dieser wird Sie in die nötige Diagnostik- und Therapieschiene weisen. Außerhalb dessen Öffnungszeiten ist die Tel. Nr. 116117 deutschlandweit geschaltet.

Privatpatienten/Selbstzahler

Durch unser ärztliches Behandlungsteam haben Sie die Möglichkeit im Rahmen einer Privatsprechstunde sich behandeln zu lassen. Bei Terminwunsch bitte in unserem Sekretariat anrufen.

  • Spezielle Schmerztherapie
  • Stoßwellentherapie
  • Neuraltherapie
  • Therapeutische Lokalanästhesie - Infiltrationsbehandlung
  • Flossing
  • Klassische chinesische Akupunktur
  • Ohrakupunktur
  • Dauernadeln
  • Psychosomatische Basisversorgung
  • Ärztlicher Fachlehrer für Lymphologie
  • Wundexperte (ICW – Initiative Chronische Wunden)
  • Stoßwellentherapie
  • Neuraltherapie
  • Therapeutische Lokalanästhesie – Infiltrationsbehandlung
  • Flossing
  • Kinesiotape
  • Klassische chinesische Akupunktur
  • Ohrakupunktur
  • Dauernadeln
  • Yamamoto – Schädelakupunktur
  • Psychosomatische Basisversorgung
  • Notfallhypnose
  • Gefäßchirurgische Diagnostik:
  • der peripheren Arterien und Venen (FKDS)
  • Konservative Therapie der chronisch venösen Insuffizienz (Kompression)

Lym­pho­lo­gi­e:

  • Be­ra­tung, kli­ni­sche Un­ter­su­chung
  • Ödem- und Nar­ben­the­ra­pie
  • In­ter­mit­tie­ren­de pneu­ma­ti­sche Kom­pres­si­on
  • Wund­sprech­stun­de für chro­ni­sche Wun­den und Wund­hei­lungs­stö­run­gen: Dia­gnos­tik, Be­ra­tung, chir­ur­gi­sches Dé­bri­de­ment, Ver­bands­wech­sel, Be­fund­kon­trol­len

Mitgliedschaften in medizinischen Fachgesellschaften

Dr. Frank Schuler

  • Deutsche Schmerzgesellschaft (DGSS)
  • Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD)

Dr. André Glod

  • Deutsche Schmerzgesellschaft (DGSS)
  • Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Initiative Chronische Wunde (ICW) e.V.
  • European Wound Management Association (EWMA)
  • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG)
  • Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC)
  • Deutsche Gesellschaft für Lymphologie (DGL)
  • Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL)
  • Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)

 

Interdisziplinäre Schmerzkonferenzen

Seit Januar 2020 halten wir interdisziplinäre, für externes Fachpersonal zugängliche Schmerzkonferenzen ab.

Details und Termine können im Sekretariat erfragt werden.

Unser medizinisches Personal

Chefarzt Dr. Frank Schuler

Chefarzt Dr. Frank Schuler

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
spezielle Schmerztherapie
Manuelle Medizin
Notfallmedizin
Zusatzbezeichnung: Sport
Zertifizierter Fußchirurg Gffc

Ute Weniger Chefarztsekretariat

Ute Weniger

Chefarztsekretariat
Algesiologische Fachassistenz / Schmerzexperte

Oberarzt Dr. André Glod

Oberarzt Dr. André Glod

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Gefäßchirurgie
spezielle Schmerztherapie
Notfallmedizin
Wundexperte (ICW)
Lymphologie

Dipl. psych. Elisabeth Riemer

Dipl. psych. Elisabeth Riemer

Psychologische Psychotherapeutin
Schmerztherapeutin
Web­sei­te: www.​praxis-elisabeth-riemer.​de

Kontakt

Klinik für interdisziplinäre Schmerztherapie

Sekretariat:

Frau Weniger
Tel. 07424/950-4280
Fax: 07424/950-4284
E-Mail: konsek@​klinikum-tut.​de